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Die besten deutschen Aktien

Deutschland hat die größte Volkswirtschaft in Europa und die viertstärkste Volkswirtschaft der Welt, als jenes am nominalen BIP gemessen wurde. Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) machte das Land 2017 28% der EU-Wirtschaft aus. Deutschland ist auch ein wichtiger Ausführer und im Jahr 2020 rangierte es mit einem Wert von 261 Milliarden US-Dollar weltweit an zweiter Stelle bei den Handelsüberschüssen. Im Jahr 2020 exportierte Deutschland jährlich Waren im Wert von mehr als 1.38 Billionen US-Dollar.

Viele der in Deutschland ansässigen oder im DAX-Index des Landes gehandelten Unternehmen sind multinationale Unternehmen, die die Aufmerksamkeit von Anlegern auf der ganzen Welt auf sich ziehen. Händler, die auf Kursbewegungen börsennotierte deutsche Unternehmen vermuten möchten, sollten diese Unternehmen vorab recherchieren. Als Ausgangspunkt hier einige allgemeine Informationen über einige der größten börsennotierten deutschen Unternehmen.

Deutsche Aktien in Computer-Ansicht

Preise zur Veranschaulichung.

Lufthansa-Aktie

  • Unternehmenseigentum: Lufthansa hat 597.74 Millionen ausstehende Aktien (Stand 31. Dezember 2020) bei 52 % institutionellen Anlegern und 48 % private Investoren.

  • Hauptsitz: Köln, Deutschland

  • Globale Aktiennotierungen: Die Aktie ist im MDAX in Frankfurt gelistet.

  • Umsatz: 13.6 Milliarden € (Angaben aus 2020)

  • Gesamtzahl der Beschäftigten: 110,065 (Stand am 31. Dezember 2020)

  • Marktkapitalisierung: 6.43 Mrd. € (Stand am 2. Mai 2021)

Im Jahr 2018 war Lufthansa (LHA.DE) die größte Fluggesellschaft in Deutschland und die zweitgrößte Fluggesellschaft in Europa nach Passagieraufkommen (im Linien- und Charterverkehr) neben all seinen Tochtergesellschaften. Das Unternehmen begann 1926 als Deutsche Luft Hansa AG und änderte seinen Namen 1933 in Deutsche Lufthansa. Nach der Einstellung des Betriebs von 1945 bis 1953 wurde das Unternehmen als nationale Fluggesellschaft Deutschlands wiedergeboren, mit den ersten Flügen ab 1955.

Da Lufthansa bis zur Wiedervereinigung Deutschlands 1990 nicht nach Berlin fliegen durfte, wurde das Drehkreuz des Unternehmens in Frankfurt gegründet. Lufthansa war bis 1994 im Besitz des Landes und wird seit 1966 an deutschen Börsen wie dem DAX und zuletzt dem MDAX öffentlich gehandelt. Die Aktien der Gesellschaft werden durch Präsenzhandel und elektronisch über das Xetra-System sowohl gekauft als auch verkauft.

Daimler-Aktie

  • Unternehmenseigentum: Daimler befindet sich im Besitz europäischer, US-amerikanischer und anderer internationaler Investoren. Mehr als eine Milliarde Aktien sind im Umlauf (Stand am 31. Dezember 2020).

  • Hauptsitz: Stuttgart, Deutschland

  • Globale Börsennotierungen: Die Aktie ist an den Börsen in Frankfurt und Stuttgart notiert.

  • Umsatz: 154,309 Millionen € (Zahlen aus 2020)

  • Gesamtzahl der Beschäftigten: 288.481 (Stand am 31. Dezember 2020)

  • Marktkapitalisierung: 79.22 Mrd. $ (Stand am 2. Mai 2021)

Daimler (DAI.DE) ist ein deutsches Automobilunternehmen mit Hauptsitz in Stuttgart, Deutschland. Das Unternehmen begann 1926 als Fusion zwischen der Daimler Motoren Gesellschaft und Benz & Cie und war bis 1998 als Daimler-Benz bekannt, mit Autos unter dem Namen Mercedes-Benz. Neben Autos fertigte Daimler in der Vergangenheit auch Flugzeuge und Militärtransporter für die Bundeswehr.

1998 fusionierte Daimler mit dem amerikanischen Automobilhersteller Chrysler zu DaimlerChrysler in einem der damals weltweit größten grenzüberschreitenden Deals. Die Vereinbarung dauerte bis 2007, als Chrysler für 7,4 Milliarden US-Dollar an Cerberus Capital Management verkauft wurde. Chrysler musste 2009 Insolvenz anmelden.

In der Zwischenzeit hat Daimler Interesse an fortschrittlichen Automobiltechnologien gezeigt, darunter selbstfahrende Autos, Peer-to-Peer-Fahrgemeinschaften und Carsharing-Dienste sowie Elektrofahrzeuge. Im September 2019 gab das Unternehmen bekannt, die Entwicklung von Verbrennungsmotoren nicht mehr fortzusetzen und sich künftig vorrangig auf Elektrofahrzeuge zu konzentrieren. Daimler gab im Februar 2021 bekannt, dass das Unternehmen plant, sein Flaggschiff Mercedes Benz umzubenennen und den Namen zu übernehmen.

BioNTech-Aktie

  • Unternehmenseigentum: BioNTech befindet sich überwiegend im Besitz einer Reihe institutioneller Investoren. Mehr als 241,52 Millionen Aktien sind im Umlauf (Stand am 2. Mai 2021).

  • Hauptsitz: Mainz, Deutschland

  • Globale Aktiennotierungen: Die Aktie ist an der NASDAQ-Börse in New York notiert.

  • Umsatz: 482.3 Mio. € (Angaben aus 2020)

  • Gesamtzahl der Beschäftigten: 1,323 (Stand am 31. Dezember 2019)

  • Marktkapitalisierung: 45.47 Mrd. $ (Stand am 2. Mai 2021)

BioNTech (BNTX) ist ein deutsches Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Mainz, das sich auf die Behandlung von Krankheiten mit Botenstoff-Ribonukleinsäure (mRNA) spezialisiert hat. Das Unternehmen hat personalisierte Krebsimmuntherapien, Impfstoffe und Proteinersatztherapien entwickelt. Das Unternehmen wurde 2008 mit einer Anfangsinvestition von 150 Millionen Euro gegründet. BioNTech ging im Oktober 2019 unter dem Börsenkürzel BNTX an die NASDAQ.

Im August 2018 begann BioNTech mit Pfizer (PFE) zusammenzuarbeiten, um einen mRNA-basierten Impfstoff zur Vorbeugung von Influenza zu entwickeln, wobei BioNTech solange beteiligt war, bis die erste klinische Studie am Menschen an dem Prozess abgeschlossen wurde. Der Umfang dieser Partnerschaft wurde im Januar 2020 um die Forschung zur Entwicklung eines COVID-19-Impfstoffs erweitert, der im Dezember 2020 von den USA erstmals für den nationalen Gebrauch zugelassen wurde.

BASF-Aktie

  • Verfügbare Aktien: BASF besitzt insgesamt mehr als 918.5 Millionen Aktien (Stand am 31. Dezember 2020).

  • Hauptsitz: Ludwigshafen, Deutschland

  • Globale Börsennotierungen: BASF-Aktien werden derzeit an den Börsen in Frankfurt (BAS), London (BFA) und Zürich (AN) gehandelt.

  • Umsatz: 59.15 Milliarden € (Zahlen für 2020)

  • Mitarbeiter insgesamt: 110,302 (Stand 31. Dezember 2019)

  • Marktkapitalisierung: 59.3 Mrd. € (Stand 31. Dezember 2020)

BASF (BAS.DE) ist ein in Deutschland ansässiger multinationaler Konzern, der der größte Chemiehersteller der Welt ist. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Ludwigshafen, Deutschland, und ist in mehr als 80 Ländern weltweit tätig. Die BASF-Gruppe und ihre Tochtergesellschaften beschäftigen rund 110,000 Mitarbeiter.

Die BASF wurde 1865 gegründet und stellte zunächst die Materialien her, die zur Herstellung von Farbstoffen aus Teer benötigt wurden, bevor sie ihre Aktivitäten auf die Produktion von Chemikalien, Kunststoffen, Biotechnologie, Agrarbedarf sowie Öl und Gas ausweitete. Das Unternehmen wird seit der Einführung des Index im Juli 1988 im DAX gehandelt, ab 2020 befinden sich 36% der Aktien des Unternehmens im Besitz von Privatanlegern.

Bayer-Aktie

  • Verfügbare Aktien: Bayer hat insgesamt mehr als 982 Millionen ausgegebene Aktien (Stand am 31. Dezember 2020).

  • Hauptsitz: Leverkusen, Deutschland

  • Globale Börsennotierungen: Die Bayer-Aktien werden derzeit an allen Börsen in Frankfurt gehandelt.

  • Umsatz: 41.4 Milliarden € (Angaben aus 2020)

  • Gesamtzahl der Beschäftigten: 99,538 (Stand am 31. Dezember 2020)

  • Marktkapitalisierung: 64.11 Mrd. $ (Stand am 2. Mai 2021)

Die Bayer AG (BAYN.DE) ist ein weiteres Unternehmen, das im DAX seit der Einführung des Index im Jahr 1988 gehandelt wird. Das Pharmaunternehmen ist eines der weltweit größten und hat seinen Hauptsitz in Leverkusen, Deutschland. Bayer wurde 1863 als Friedr. Bayer et comp. gegründet und nahm seine Tätigkeit als Farbstoffhersteller auf. 1881 wurde Bayer unter dem Namen Farbenfabriken vormals Friedr. Bayer & Co. und das erste Produkt des Unternehmens, Bayer Aspirin, wurde 1899 der Öffentlichkeit vorgestellt.

1912 war Bayers Generaldirektor Carl Duisberg maßgeblich an der Bildung des Chemiekartells IG Farben beteiligt und diente als dessen erster Vorsitzender. Er ist mit der IG Farben bis zu ihrer Auflösung 1945 verbunden geblieben. 1951 wurde das Unternehmen als Farbenfabriken Bayer Aktiengesellschaft wiedereröffnet und firmierte bis 1972 unter diesem Namen, als es formell seinen heutigen Namen annahm.

Zu den bemerkenswertesten Übernahmen von Bayer gehören die Schering AG, der größte Hersteller von Antibabypillen, im Jahr 2006, und Monsanto, ein amerikanisches Unternehmen für Agrarprodukte, im Jahr 2018. Der Deal mit Monsanto wurde auf 63 Milliarden US-Dollar geschätzt. Bayer hatte auch eine Reihe von Produktionsneuheiten, darunter 1935 das erste Sulfa-Medikament, Prontosil.

Obwohl es mehrere deutsche Unternehmen gibt, die sowohl weltweit als auch als Teil des DAX (Deutschland 40) börsennotiert sind, repräsentieren diese Unternehmen einen erheblichen Teil des deutschen Aktienmarktes. Wenn Sie die Hintergründe der größten Komponenten des deutschen Marktes kennen, haben Sie möglicherweise ein besseres Verständnis für den Handel mit den Aktien dieser Unternehmen.

Deutsche Akten in Handy-Ansicht

Preise zur Veranschaulichung.

Wie handelt man mit deutschen Aktien

Deutsche Aktien können entweder direkt über einen Broker oder indirekt über CFDs gehandelt werden. Der Handel mit CFDs ermöglicht es Händlern, Aktienbewegungen zu vermuten, ohne die zugrunde liegenden Vermögenswerte kaufen zu müssen. Stattdessen eröffnen und schließen Händler Aktienpositionen und nehmen die Preisdifferenz zwischen diesen beiden Punkten als Gewinn oder Verlust an.

Einige der Vorteile, die der Handel mit CFDs gegenüber dem direkten Kauf und Verkauf von Aktien bietet, sind die Möglichkeiten, Hebelwirkung, schnellere Abwicklungen, potenziell reduzierte Slippage aufgrund einer verbesserten Handelsausführung und das Fehlen von Provisionsgebühren zu nützen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass CFD-Händler, die auf Aktienkurse spekulieren, potenziell vom Instrumentenpreis profitieren können, unabhängig davon, ob der Preis steigt oder fällt, da sie sowohl long als auch short gehen können. Händler sollten jedoch bedenken, dass der Handel mit CFDs den Handel mit Leverage beinhaltet, der riskant sein und zum Verlust des gesamten Kapitals führen kann.

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